Wir sind in großer Sorge losgefahren, wie weit unser Radlager durchhält. Die Fahrt über die Landstraßen und zuletzt die Autobahn war kein Problem. Am Frankfurter Ring leuchtete auf einmal die ESP Warnung auf. Das war das Zeichen, dass wir in die Werkstatt mussten. Dagmar hat im Handy eine Werkstatt gefunden, die noch geöffnet war. Zunächst waren die freundlichen Bulgaren nicht so begeistert, aber als sie das defekte Radlager gesehen hatten, haben sie uns geholfen. Da wussten wir auch, woran der Fehler lag. Ich hatte in der Apoldaer Werkstatt angegeben, sie sollten das linke Radlager prüfen. Sie haben aber keine Abnutzung festgestellt. Logisch – es war das rechte. Ich hatte mich nicht richtig erinnert, dass wir vor einiger Zeit das linke schon erneuert hatten und nicht das rechte… („False Memory“?). Vom Geräusch her konnte man schlecht sagen, ob es links oder rechts war.
Die beiden wunderbaren Eclaires aus Frankreich habe ich den Mechanikern überlassen und wir sind dann mit kleinem Rucksack im ICE nach Apolda gefahren. Drei Tage später haben wir dann das Auto zurückgefahren.
Alles gut gegangen. Es war ein toller Urlaub, auch wenn es ein paar Nerven gekostet hat im Chrysler zu cruisen :-).