Frankreich VI – die Fahrt nach Quimper

Heute kann ich nur wenige Bilder zeigen, denn wir haben die meiste Zeit im Auto verbracht.
Vorher gab es natürlich erst das großartige Frühstück, das mit Austern abschloss. Ich werde noch eine richtig gute Bewertung in die App schreiben.

Wir hatten geplant, den Vormittag noch einmal am Strand zuzubringen und dann nach Quimper zu fahren. Das Wetter hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Es war bewölkt und 17° Grad luden nicht zum Baden ein.

Also haben wir den gut besuchten Wochenmarkt im Nachbarort angesehen. Wenn doch nur auf dem Apoldaer Markt ein ansatzweises Angebot vorhanden wäre. Die Leute haben von den Bauern das frische Gemüse und die Früchte gekauft. Vom Käse bis zu den ausgefallensten Speisen findet man fast alles. Überall musste man Schlange stehen. Das hat mir gefallen, denn es zeigt, dass die Leute es wirklich nutzen. Dagegen sind unsere Märkte wirklich einfallslos.

Danach sind wir nicht den direkten Weg gefahren, sondern an der Küste entlang.   Leider war es neblich und es regnete etwas.

Es nervt, dass die alten deutschen Bunker aus Beton überall an den Klippen stehen und die traumhafte Kulisse verschandeln. Der Krieg, der so lange vorbei ist, ist nach so vielen Jahren immer noch sehr sichtbar. Verständlich, dass die Franzosen riesige Denkmäler für ihre Gefallenen und den Sieg daneben gesetzt haben.

An einem der westlichsten Punkte waren viele Bergsteiger aktiv und kletterten an den Klippen hoch. Ich nehme an, dass sich an den festen Granitsteinen die Ösen sehr sicher anbringen lassen. Am Beeindruckendsten war aber, wohin diese Leute ihre Fahrräder gestellt hatten…

Ihr seht, was aus einem Traumhaus eines Schriftstellers werden kann. Dass man im Altertum Steine anordnete nach den Sternbildern (kein Mensch weiß heute warum!), das gab es nicht nur in Großbritannien und Schottland, sondern auch hier. Das erzählen die Bilder.

Gegen Abend haben wir unser neues Quartier direkt in der Innenstadt bezogen. Es ist im 3. Stock und da kann man erst einmal kräftig Treppen steigen. Aber es ist ruhig und ich freue mich auf den Stadtrundgang morgen früh. Die unzähligen Fachwerkhäuser sind nicht so protzig renoviert, wie das bei uns oft geschieht. Sie zeigen eher die Patina und den Charme der vergangenen Jahrhunderte. Ich finde das ganz toll. Unzählige kleine Geschäfte existieren noch in den Straßen. Irgendetwas macht man hier anders und besser als in unseren Kleinstädten. Davon gibt es morgen Bilder…