
Die Fahrt sollte nur vier Stunden dauern. Nach einem ausgiebigen Frühstück ist das eine Kleinigkeit…
Anders als im Wetterbericht am Tag vorher angesagt, fing es an zu schütten und hörte nicht auf bis wir in der Nähe von Saint-Malo waren. Einige Staus haben bewirkt, dass wir erst um 17 Uhr am Hotel waren.
Allerdings sind wir die großartige Strecke in Strandnähe gefahren (Siehe Bild oben: Blick auf Cancale). Das war schon eine Wucht.
Die Straße zum Hotel war gesperrt. Also suchten wir einen Parkplatz außerhalb der Stadtmauer. Alles voll… Nach langer Suche haben wir einen Platz gefunden, der aber nur für Gäste einer Fähre vorgesehen war.
Danach sind wir mit Gepäck quer durch die Altstadt zum Hotel gelaufen. Auf meine freundliche Frage an die Rezeptionistin, wo wir unser Auto sicher abstellen können, antwortete sie nur ganz kurz: Da könne sie sich nicht drum kümmern. Und ließ uns stehen. Nun ja, wir sahen nach dem Marsch sicher nicht aus wie Mitglieder der High Society, sondern eher wie ein paar Dahergelaufene, die man nur ins noble Hotel aufnimmt, weil es nicht anders geht. (Wegen der Parkplatzschwierigkeit empfiehlt das Hotel übrigens das Flugzeug und einen preiswerten Transfer zum Hotel…)
Also auspacken und wieder zurück zum Auto. Der Parkplatz kostete dann zu meinem Erstaunen nur 80 Cent und wir konnten es problemlos umparken. Es geht ja doch.
Beim Cidre auf dem Rückweg kam erst mal wieder Urlaubsfeeling auf. Er schmeckte wie mein selbstgemachter. Es war mittlerweile sehr kühl (gefühlte 16 Grad bzw. 13 Grad für Leute die aus der Hitze kommen), aber die wunderbaren heißen und frischen Muscheln haben uns genügend Wärme gegeben. Das war wieder Frankreich, wie ich es liebe.
Morgen erkunden wir ganz in Ruhe die Stadt und den Strand. Da freue ich mich schon drauf. Bis morgen oder übermorgen… Euer Dietmar