
Heute haben wir wieder mal Kilometer geschrubbt. Nach dem großen und großartigen Frühstück sind wir losgefahren. Natürlich gab es mehrere Staus und auch mit mehr Erfahrung macht das Fahren auf der Autobahn wenig Spaß. „Zu starker Verkehr“ und deswegen reduzierte Geschwindigkeiten, das haben wir ständig gelesen. Um so spannender wurde es, als wir die Autobahn verlassen haben. Bei starkem Gegenlicht 60 Meilen pro Stunde auf dem Land zu fahren, ist der Wahnsinn. Die Briten fahren wie die Henker. Ich hatte bei gefühlt sehr schneller Fahrt innerhalb kürzester Zeit 10-15 Briten hinter mir, die mich mit Karacho und dankbar überholten, wenn ich links rangefahren bin. Auf der letzten Strecke stand ein Schild: „Hier passieren pro Jahr 86 Unfälle!…“ Fehlte nur noch der Zusatz: „…durch langsam fahrende Deutsche…“
Wir sind trotzdem angekommen in diesem schönen Haus an der Straße. Es soll viele Mücken geben, aber mich hat noch keine gestochen. Ein Wunder!
Morgen werden wir die Gegend mit den Rädern erkunden. So haben wir es uns vorgenommen. Wir blicken auf einen 3000er Berg auf der rechten Seite und auf der anderen sind sie auch fast so hoch. Die Schafe grasen direkt am Haus. Da passte das Gehackte von Stadlers mit Nudeln perfekt dazu… Bis morgen!